In den Regionalen Zeitungen waren wir auch schon vertreten, hier können Sie alle Artikel noch einmal nachlesen:

 


Bioland-Erdbeeren jetzt auch in Herstelle

 

Herstelle (bs) – Sie sind rot, riesig und aromatisch, die Bioland-Erdbeeren vom Bioland-Hof Krieger. Die Saison hat begonnen. Ab sofort können die Erdbeeren auf dem Feld am Ortsausgang von Herstelle in Richtung Bad Karlshafen an der B83 selbst gepflückt oder als gepflückte Ware gekauft werden. In der Verkaufshütte, die am Feldrand steht, werden auch Bioland-Eier, Nudeln mit eigenen Eiern, frisches Bioland-Gemüse und Salate aus eigenem Anbau angeboten.

 

Christian und Anja Krieger verkaufen jetzt auch Erdbeeren direkt vom Feld.

© Foto: Siebrecht

 

Die Bioland-Erdbeeren wurden nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt und nur mit im Betrieb anfallenden Wirtschaftsdüngern versorgt. „Seit einem Jahr wachsen die Erdbeeren und nun ist es so weit, die frühe Sorte „Dar Royal“ trägt, die Sorten „Vima Santa“ und „Florence“ werden folgen, so dass wir etwa sechs bis sieben Wochen Erdbeeren anbieten können“, erzählt der Bio-Bauer Christian Krieger.
Der landwirtschaftliche Betrieb wirtschaftet nun seit 10 Jahren nach Bioland-Richtlinien. Mit dem Anbau von Kartoffeln fing es vor 20 Jahren an. Der gelernte Landwirt führte den Betrieb zunächst im Nebenerwerb und bewirtschaftet ihn heute gemeinsam mit Ehefrau Anja, einer gelernten Gärtnerin, im Vollerwerb. Die Söhne Felix und Florian machen zurzeit eine Ausbildung zum Landwirt und helfen auch fleißig mit. Im Angebot sind je nach Saison Kartoffeln und Kürbisse, Erdbeeren, Gemüse. Biolandeier sowie Nudeln verkauft der Biolandhof Krieger ganzjährig am Haus in Selbstbedienung. Rindfleisch aus der eigenen Mutterkuhhaltung sowie Suppenhühner und Hähnchen und seit 2017 auch Bruderhähne werden frisch auf Bestellung und ständig vorrätig als Tiefkühlware angeboten.
Der Verkauf am Erdbeerfeld ist ab sofort Dienstag bis Sonntag geöffnet. Parkgelegenheiten gibt es am Feldrand auf dem Seitenstreifen der B83. Im Selbstbedienungs-Laden des Hofes (Herstelle, Am Teichberg 1), können auch zu anderen Zeiten die frischen Bioland-Produkte der Familie Krieger eingekauft werden.

 

Quelle Beverunger Rundschau, 07.06.2017


Quelle: HNA, der Stand auf dem Feierabendmarkt war am 22.09.2016.


Firmenjubiläen in Manrode

 

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Einer der Höhepunkte des Jubiläumsfestes waren die Hightech-Trecker von Deutz Fahr.

© Foto: Siebrecht

Manrode (bs) – Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Besucher des Jubiläumsfestes der benachbarten Firmen Landtechnik Frewer und Maler Niggemann schöne Stunden auf den Betriebsgeländen verbringen. Auf Einladung der Jubilare beteiligten sich weitere Firmen der Region, so dass eine kleine Gewerbeschau am Ortsrand von Manrode entstand und viele Attraktionen und Informationen für die Besucher bot.
Auf 50 Jahre Firmengeschichte können der Malerbetrieb Niggemann und das Landtechnikunternehmen Frewer stolz zurückschauen. Die Familienbetriebe waren beide 1966 durch die Väter der heutigen Geschäftsführer gegründet worden. In den 90er Jahren siedelten sich die Betriebe nebeneinander am Ortsrand an. Zum gemeinsamen Jubiläumsfest gab es historische Traktoren und Motorräder zu sehen. Firma Frewer Landtechnik zeigte die neuesten Traktoren der Firma Deutz Fahr mit Maschinen und Anbaugeräten von der Bodenbearbeitung über Saat- und Pflegemaschinen bis zu Erntemaschinen und Anhängern zum Transport der Feldfrüchte. Eine umfangreiche Ausstellung von Gebrauchtmaschinen stieß ebenso, wie die technischen Neuheiten der Landtechnikhersteller auf großes Interesse. Die Gewinnspiel-Frage, wie viele PS der Deutz 9340 hat, war für die technikinteressierten Besucher leicht zu beantworten.
Das Galabau-Unternehmen Wohlgemuth hatte eine Stubbenfräse und einen leistungsstarken Häcksler ausgestellt. Die Autohäuser Seibert und Menger zeigten interessante Neuwagen. Bei Firma Blömeke & Pieper konnte man ein Windenergiegetriebe besichtigen. Schünemann Nutzfahrzeuge, das Bauunternehmen Göllner, Tischler Stube, und Futtermittel und Getränkehandel Stellpflug stellten sich vor. Infos rund ums Heizen gab es bei Pape und Lenz und Heizöl, Kraft- Schmierstoffe Rudolf Hoppe aus Borgholz.
Der Musikverein Bühne spielte zum Frühschoppen auf. Grillgerichte, Pellkartoffeln mit Quark von Biolandhof Krieger, Bauernhof-Eis aus Schöneberg, ein Kuchenbuffet und Waffeln und Schaumküsse von Kornelia Arendes machten Appetit auf eine Pause beim Besichtigungsrundgang. Frisches Gemüse gab es bei den Ständen von Mario Behrend und Familie Krieger. Auch an die Kinder wurde gedacht. Das Kinderschminken und die Elefanten-Hüpfburg vom Farbenhersteller Caparol waren stark umlagert.

 

Quelle: Beverunger Rundschau, 19.09.2016.


 

 

Unser Bioland-Hof Stand auf dem Firmenjubiläum der Firmen Frewer Landtechnik und Maler Niggemann im September 2016.


Besuch auf dem Bauernhof

 

Herstelle (bs) – Landwirt Christian Krieger und seine Ehefrau Anja hatten die Kinder des Kinderferienprogramms zu einem Besuch auf ihrem Bioland-Bauernhof eingeladen.

 

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© Foto: Siebrecht

 

Vor dem Logo des Hühnermobils (Wir sind so frei), füttern Felix, Anja und Christian Krieger die Legehennen mit den Kindern Constantin, Carl-David, Kimberly, Katie, Melinda, Colin, Emilia und Lidia, die von Rosi Frischemeyer und Anja Berger begleitet werden.

 

Die Kindergruppe kam mit dem Linienbus und besuchte als Erstes die Legehennen im Hühnermobil. Die je 225 Hennen und je 4 Hähne leben in fahrbaren Ställen auf einer großen Wiese. Die Ställe werden alle 2 bis drei Wochen ein Stück weitergefahren und die Hühner bekommen als Auslauf ein neues Stück Wiese eingezäunt, damit die Tiere immer im Gras picken können ohne die Grasnarbe zu zerstören und die Fläche zu überdüngen. Besonderen Spaß hatten die Kinder daran, die zahmen Hennen auf den Arm zu nehmen und zu streicheln und Bäuerin Anja Krieger zu helfen, die Eier aus dem Dinkelspelz der Nestkästen herauszubuddeln. Bei dem sonnigen Wetter machte die anschließende Feldrundfahrt mit Trecker und Wagen zu den Mutterkühen und großen Eindruck. An der Scheune konnten die Kinder, die von Anja Berger und Rosi Frischemeyer begleitet wurden, die Mastputen beobachten, die landwirtschaftlichen Maschinen besichtigen und im Heu spielen. Gegen Hunger und Durst hatte Familie Krieger selbst erzeugte Biokartoffeln in die Glut des Lagerfeuers gelegt und Stockbrotbraten vorbereitet.


Familie Krieger wirtschaftet nach den ökologischen Richtlinien des Biolandverbandes. Auf den Feldern in Herstelle werden Getreide, Leguminosen, Kartoffeln und Freilandgemüse angebaut. Auf Bestellung werden zu bestimmten Zeiten Rindfleisch, Hähnchen, Puten und Suppenhühner angeboten. An der Selbstbedienungs-Theke am Wohnhaus (Teichberg 1; Herstelle) kann man sich jederzeit mit Biolandeiern, Eiernudeln, Gemüse der Saison wie Zwiebeln und Bohnen und Kartoffeln in kleineren Packungsgrößen versorgen. Einkellerungskartoffeln, wie die rote Laura, Linda und Belana, werden auf Wunsch auch angeliefert.
Kurz vor der Rückfahrt lernten die Kinder die Eier auszuwiegen, zu stempeln und zu verpacken. Jedes Ferienpass-Kind erhielt eine Schachtel frischer Biolandeier für zuhause und konnte dort den Eltern von dem erlebnisreichen Tag auf dem Bioland-Bauernhof berichten.

 

Quelle: Beverunger Rundschau, 04.08.2014


Gefällte Linden und Bio-Hennen

 

Herstelle (bs) - Der Schnatgang ist in Westfalen ein uralter Brauch der gemeinsamen Feld- und Waldbegehung und diente früher dem Feststellen und Prüfen der Grenzen (der „Schnat").

 

Die Schnatgang-Gruppe besichtigte das neue Bioland-Hühnermobil im Hersteller Feld.

 

© Siebrecht

Heute dient der gemeinsame Spaziergang mehr der Geselligkeit und dem Besichtigen von neuen Einrichtungen und Entwicklungen in Feldmark und Wald. In Herstelle veranstalten die Vereinsgemeinschaft und die Jagdgenossenschaft gemeinsam den Schnatgang.

In diesem Jahr fand die Begehung in Hersteller Feld bei bestem Wetter statt und knapp 50 Teilnehmer, darunter zwei Hunde und etliche Familien mit Kindern machten sich von der Kirche aus auf den Weg durch die Gemarkung. Als kundige Führerin begleitet Försterin Friederike Wolff die Gruppe.

Der Weg führte über Lieth und Strauchberg zum Dreiländereck. Hier besichtigte man den noch im Bau befindlichen Unterstand, der aus Mittel der Vereinsgemeinschaft ehrenamtlich errichtet wird.

Weiter führte der Weg zu den gefällten Linden am Feldkreuz beim Lindenhof. Die 150 bis 200 Jahre alten Linden mussten gefällt werden, da sie von holzzerstörenden Pilzen ausgehöhlt und die Krone zum erheblichen Teil abgestorben war.

Die nächste Station machte man beim Papageienhof und wurde von Ehepaar Rückemann herzlich begrüßt und herumgeführt. Die sehenswerte Auffangstation für Papageien beherbergt gegenwärtig knapp 100 Aras, Graupapageien, Kakadus, Edelpapageien, Aras und weitere Arten.

Vorbei am Erlenhof führte der Weg zum Hühnermobil von Biobauer Krieger. Christian und Anja Krieger erläuterten der Gruppe die Funktionsweise des Mobils und die Lebensumstände ihrer Hennen.

Ein Höhepunkt des Schnatgangs war für viele Teilnehmer das Ausnehmen der Eier aus den Gruppennestern und das Beobachten der Hennen beim Gras picken, scharren und Staubbaden aus nächster Nähe.

Zum gemeinsamen, gemütlichen Ausklang wurde wieder die Fischerhütte des ASV Herstelle genutzt.

 

Quelle: Beverunger Rundschau, 25.09.2011



Hühner mit Wohnmobil

 

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© Siebrecht

 

Die Biobauern Anja und Christian Krieger mit ihren Söhnen Felix und Florian freuen sich über ihr neues Hühnermobil in der Hersteller Feldmark.

Herstelle (bs) - Frische Eier kann Anja Krieger in Herstelle nun täglich aus den Nestern des Hühnermobils nehmen. Seit Ende Juli steht der mobile Hühnerstall auf den Wiesen im Hersteller Feld in der Nähe des Erlenhofes und beherbergt 225 Hennen und vier Hähne. Die Tiere leben in einem „Wohnmobil mit zwei Etagen und großem Garten". Im Stall befinden sich in der oberen Ebene Futterbehälter, Tränke und Sitzstangen, auf denen die Tiere die Nacht verbringen. In der unteren Ebene gibt es einen Scharrraum, der mit Sägemehl eingestreut ist und ab der Morgendämmerung genutzt werden kann. Ihre Eier legen die Hennen in mit Dinkelspelzen gepolsterte Gruppennester.
Ab 10 Uhr öffnen sich automatisch die Auslaufklappen und die Legehennen und Hähne können auf der, mit einem Elektronetz eingezäunten Wiese, frisches Gras fressen. Damit die Grasnarbe nicht wie bei anderen Haltungsformen durch das Scharren der Tiere zerstört wird und den Hühnern immer frisches Gras zur Verfügung steht, wird der Mobilstall regelmäßig auf der Wiese versetzt.
Der Kot wird aus dem Stall über ein Kotband entfernt und als Dünger auf die Ackerflächen des Betriebes ausgebracht. So wird eine Überdüngung der Wiesen vermieden und der Nährstoffkreislauf erhalten.
„Wir sind sicher, dass unsere Hühner ihr natürliches Verhalten ausleben können und erfahren jeden Tag, dass sie gesund, lebhaft und so zutraulich sind, dass wir sie streicheln können," sagt Biobäuerin Anja Krieger.
Christian Krieger ist überzeugt von seinem neuen Stall und sagt: „Für uns ist die Hühnerhaltung im Mobilstall die gegenwärtig beste Haltungsform für die Tiere und liefert Eier höchster Qualität, die wir mit gutem Gewissen unseren Kunden anbieten können."
Die Freilandhaltung der Legehennen bei Biobauer Krieger unterliegt von der Aufzucht der Tiere bis zur Futtermischung den strengen Bioland-Richtlinien und wird regelmäßig durch die Ökokontrollstelle geprüft.
Kaufen kann man die Bioland-Eier von Biolandhof Krieger am Selbstbedienungsstand in Herstelle, Am Teichberg 1 und bei Naturkostläden der Umgebung (u. a. „Ringelblume" Beverungen).

 

Quelle: Beverunger Rundschau, 17.07.2011